Der Beruf als Dreh- und Angelpunkt der Berufsbildungsforschung

Von: Prof. Dr. Felix Rauner (Professor und ehemaliger Leiter des Instituts für Technik und Bildung, Bremen)

Prof. Dr. Felix Rauner

Professor und ehemaliger Leiter des Instituts für Technik und Bildung, Bremen

Dr. päd. Felix Rauner war seit 1978 Professor für Elektrotechnik-Informatik (gewerblich-technische Wissenschaften) und Berufspädagogik an der Universität Bremen. Nach einer Ausbildung zur Elektroinstallateur und zum Elektroingenieur (1958-1964) studierte er in Berlin Berufspädagogik und die berufliche Fachrichtung Elektrotechnik. Er promovierte in den Fächern Kybernetik und Pädagogik (1973). Zunächst war er Lehrer an der Planck-Oberschule Berlin im Fachbereich Elektrotechnik (1967-1971) und Leiter des Modellversuches Computergesteuerter Unterricht. Dachnach war er Leiter der Abteilung Grundlagen der Medienforschung sowie Projektleiter ...
[weitere Informationen]


1. Einleitung: Der Beruf als Dreh- und Angelpunkt der Berufsbildungsforschung

In der beruflichen Bildung geht es um den Zusammenhang von Arbeit mit Lernen, berufspädagogisch formuliert, um ‚Bildung im Medium des Berufes‘, um eine Formel von Herwig Blankertz aufzugreifen. Sieht man von der historischen und international vergleichenden Berufsbildungsforschung einmal ab, dann sind es vor allem vier Themen, mit denen sich die Berufsbildungsforschung befasst, bei denen sich die Frage nach den gegenstandsbezogenen Forschungsmethoden stellt. Dies sind:

  • die Entwicklung und Erforschung der Berufe und Berufsfelder sowie – darin eingeschlossen – die Analyse des Wandels beruflicher Arbeit und der Qualifikationsanforderungen,
  • die Analyse, Entwicklung und Evaluation beruflicher Curricula,
  • die Analyse, Gestaltung und Evaluation beruflicher Lern- und Bildungsprozesse sowie
  • die Analyse und Entwicklung beruflicher Bildungsgänge und -systeme.

Die berufsförmig organisierte Arbeit vor allem im intermediären Segment des Beschäftigungssystems ist der zentrale Gegenstand der Berufsforschung. Diese galt und gilt als eine Domäne der soziologischen und sozialhistorischen Forschung. Die These, dass bei fortschreitender Zweckrationalisierung aller gesellschaftlicher Verhältnisse die Berufsform der Arbeit einem starken Erosionsprozess ausgesetzt sei und sich zunehmend verflüchtige, bestimmte und bestimmt noch immer die berufssoziologische und die einschlägige berufspädagogische Diskussion (Lipsmeier 2000, Geißler 1994, Arnold 2003 sowie zusammenfassend Arnold, Gonon 2006, 72 ff). Das zentrale industriesoziologische Argument, das für die These der Entberuflichung ins Feld geführt wurde, hebt die Rücknahme funktionsorientierter Formen der Arbeitsorganisation und ihre Überlagerung und Ablösung durch geschäftsprozessorientierte betriebliche Organisationskonzepte hervor. Dazu gerate die Berufsform der Arbeit in Widerspruch (Baethge, Baethge-Kinski 1998, 462 ff; Kern, Sabel 1994; Baethge 2001).

011_Netzwerk_FotosEine Zäsur für diese Diskussion bewirkte einerseits das Plädoyer für die Berufsform der Arbeit von Richard Sennett in seiner kapitalismuskritischen Schrift „Der flexible Mensch“ (Sennett 1998) sowie andererseits die grundlegende gesellschafts-wissenschaftliche Einordnung des ‚Berufes‘ in die Dienstleistungsgesellschaft durch Thomas Kurtz. Seine 2001 geäußerte Vermutung, dass sich die soziologische Forschung zu früh vom Thema ‚Beruf‘ verabschiedet habe (Kurtz 2001, 203), hat er mittlerweile in seiner viel beachteten Schrift „Die Berufsform der Gesellschaft“ (Kurtz 2005) überzeugend dargelegt (vgl. dazu auch Lempert 2006, Meyer 2006, Rauner/Ahrens 2006). Danach hat sich nicht die Berufsform der Arbeit verflüchtigt, sondern schon eher eine Berufsdiskussion, die kaum mehr als die Oberfläche traditioneller Beruflichkeit erreicht hat. Damit stellt sich das Thema der Beruflichkeit von Arbeit und Bildung im Lichte einer zukunftsweisenden Berufsdefinition erneut mit einiger Dringlichkeit (s. 3.1).

Für die Berufsbildungsforschung bedeutet dies, dass ihr konstituierendes Moment, die berufsförmige Arbeit, auch in der Zukunft der Dreh- und Angelpunkt in all ihren Forschungsfeldern bleiben wird. Die methodologische Diskussion über die gegenstandsbezogenen Methoden der Berufsbildungsforschung wird daher ihre Aktualität behalten.

2. Berufsforschung- und entwicklung

Mit der Berufsentwicklung im weitesten Sinne befasst sich eine ganze Reihe von Wissenschaften.

  • Die sozialhistorische Berufsforschung wendet sich der Berufsentwicklung als einem spezifischen Phänomen der gesellschaftlichen Entwicklung in historischer Perspektive zu.
  • Die soziologische Berufsforschung befasst sich etwa mit der Frage der Entberuflichung als einem Phänomen des Wandels der Arbeitswelt.
  • Die Arbeitsmarktforschung entwickelt u.a. Prognosen zur Berufs- und Berufsfeldentwicklung.
  • Die berufssoziologische und berufspädagogische Forschung untersucht zum Beispiel die Bedeutung berufsbezogener Arbeit und darauf bezogene Berufsbildung für die Herausbildung beruflicher Identität.

Bei der Ausgestaltung der Berufsforschung steht die Berufsbildungsforschung vor forschungsorganisatorischen Problemen, deren Genese in die Periode der Etablierung der Berufsbildungsforschung nach dem Berufsbildungsgesetz von 1969 zurückreichen. Danach wurde die Aufgabe, die Entwicklung von Ausbildungsberufen und Ausbildungsordnungen durch Forschung zu begleiten, dem Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung (BBF), dem späteren Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zugeordnet, nicht jedoch die Berufsforschung. Diese wurde zwar als eine zentrale Forschungsaufgabe der Berufsbildungsforschung in den Gründungsgutachten für das mit dem Berufsbildungsgesetz zu gründende Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung (Blankertz, Claessens, Edding 1966; Hegelheimer 1969) hervorgehoben, schließlich aber aus forschungspolitischen Gründen dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zugeordnet – also einem Institut, das keine Zuständigkeit für die Berufsentwicklung hatte und hat.

004_Netzwerk_FotosIm BIBB wurde eine industriesoziologische und arbeitswissenschaftlich ausgerichtete Qualifikationsforschung etabliert, die jedoch separiert war von der Entwicklung von Berufsbildern und Ausbildungsordnungen (Grünewald 1979), wie sie vor allem in der dafür zuständigen Hauptabteilung „Ausbildungsordnungsforschung“ des BIBB etabliert wurde. Letztere hatte die Funktion, den interessengeleiteten Prozess der Berufsentwicklung zu moderieren und durch Forschungsvorhaben zu begleiten. Durch diese strikte Aufgabenteilung sind die Berufs- und Qualifikationsforschung bildungspolitisch weitgehend ins Abseits geraten. Seinen Niederschlag findet diese problematische Aufgabenteilung unter anderem bei der Bilanzierung der Qualifikationsforschung in einem Workshop des BIBB, an dem zwar die Forschungsgruppen der industriesoziologischen und arbeitswissenschaftlichen Qualifikationsforschung teilnahmen, nicht jedoch die Repräsentation der Ausbildungsordnungsforschung (Grünewald 1979). Die enge Anbindung der Ausbildungsordnungsforschung an die Arbeit der Sachverständigenkreise der Sozialpartner hat darüber hinaus erheblich dazu beigetragen, dass diese Forschung in ihrer Entwicklung eingeschränkt wurde (vgl. Becker/Meifort 2004, S. 56).

Mit der Etablierung der beruflichen Fachwissenschaften – den Berufs(feld)wissenschaften (Pahl 2006, Pahl/Rauner 1998, Banwitz/Rauner 1993) an den für die Ausbildung von Berufschullehrern eingerichteten Studiengängen erfuhr die berufswissenschaftliche Forschung eine deutliche Ausweitung. Ihr Erkenntnisinteresse resultiert v.a. aus den Aufgaben der Entwicklung von Berufsbildern, beruflichen Bildungsplänen und beruflichen Bildungsgängen. Typische Forschungsfragen sind daher:

  • Wie entwickeln sich Berufe und Berufsfelder in der Folge des Wandels von Arbeit und Technik?
  • Welches sind die für einen Beruf konstituierenden Merkmale?
  • Wie wirkt sich die berufsförmige Facharbeit auf die Organisations- und Innovationsprozesse und Strukturen in den jeweiligen Branchen aus?
  • Welche inhaltlichen Differenzen bestehen zwischen Berufsbildern und den konkret ausgeübten beruflichen Tätigkeiten?
  • Lassen sich Berufe zu Kernberufen zusammenfassen und sollen Berufe nach Fachrichtungen ausdifferenziert werden? (Vgl. Rauner 2001).

Die entwicklungsorientierte Berufsforschung (zur „Gestaltungsorientierung“ der Bildungsforschung vgl. v.a. Fend (2006, S. 48-52) erfordert berufswissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungskonzepte und -methoden. Am Beispiel des EU-Projektes „Car Mechatronic“ lässt sich zeigen, wie sich die Berufsentwicklung im Kontext der Internationalisierung der technisch-ökonomischen Entwicklung angemessen analysieren und gestalten lässt (Lichte u.a. 1994, Rauner/Spöttl 2002).

016_Netzwerk_Fotos_2Die forschungsmethodischen Konsequenzen für eine entwickelte Berufs- und Ausbildungsordnungsforschung resultieren aus der Funktion der Forschung für die Berufsentwicklung, bei der es vor allem um die Abgrenzungen und Überlappungen zwischen den Berufen und Berufsfeldern sowie um die Identifizierung von Ausbildungsinhalten in Breite und Tiefe geht. Von berufspädagogischem und berufswissenschaftlichem Interesse ist dabei der Aspekt horizontaler und vertikaler Teilung der Aufgabenwahrnehmung. So stellt sich zum Beispiel bei der Analyse der horizontalen Aufgabenteilung die Frage, wie die Aufgabendifferenzierung der berufsförmig organisierten Facharbeit das organisationale Lernen beeinflusst. Da gegenläufige Entwicklungen in der Berufsentwicklung zu beobachten sind, wie die Rücknahme von beruflichen Spezialisierungen durch die Bildung von Kernberufen, aber auch die Bildung neuer Spezialberufe, liegt hier ein dringender Bedarf für die Berufsforschung vor.

Eine methodische Besonderheit dieser entwicklungsorientierten Forschung resultiert aus ihrer Zuordnung und Einbindung in den interessegeleiteten Berufsentwicklungsprozess. Nach dem Berufsbildungsgesetz wirken die Sachverständigen der Sozialpartner bei der Entwicklung neuer Berufe und neuer Ausbildungsordnungen entscheidend mit. Die Sachverständigen der jeweiligen Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften repräsentieren einerseits den beruflichen Sachverstand, der zur Identifizierung des Qualifikationsbedarfes und der daraus abgeleiteten Ausbildungsinhalte und -ziele erforderlich ist, sowie zugleich die Interessen der jeweiligen Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände. Der Berufsbildungsforschung kommt bei der Berufsentwicklung die Funktion zu, die Sachverständigen bei der Entwicklung der Berufe und der beruflichen Ordnungsmittel durch eine domänenspezifische Qualifikations- und Berufsforschung zu unterstützen (Becker, Meifort 2004). Dabei kommt es nicht selten zu einer Einschränkung der Forschung.

3. Die Schritte zur Implementation eines Netzwerkes für die Berufsforschung und die Berufsentwicklung

023_Netzwerk_FotosEine umfassende Neuordnung der Berufe und Berufsstrukturen sowie der beruflichen Bildungspläne steht auf der Tagesordnung – spätestens seit es auf europäischer Ebene um die Schaffung eines europäischen Berufsbildungsraumes geht. Eine so umfangreiche und komplexe Forschungs- und Entwicklungsaufgabe ist nur durch eine breite Beteiligung vor allem der berufsfeldspezifischen Forschungskapazitäten der universitären und außeruniversitären Forschung zu bewältigen. Zugleich ist ein solches Vorhaben auch ein Entwicklungsprojekt für die berufspädagogischen Institute und Studiengänge. Ohne eine zwischen den Ländern abgestimmte Aufgabenteilung bei der Ausgestaltung der berufsfachlichen Lehr- und Forschungskapazität ist dies allerdings kaum leistbar.

Fünf Forschungsfelder sind daher zu etablieren

(1) Die berufs- und berufsfeldübergreifende Berufsforschung
Hier geht es um eine Korrektur der gesetzlichen Weichenstellung bei der Gründung des Bundesinstituts für Berufsbildungsforschung/BiBB. Die Berufsforschung gehört zum Kernbestandteil sowohl der am BiBB etablierten als auch der universitären Berufsbildungsforschung. Ziel dieser Forschung ist es, die Kriterien moderner Beruflichkeit zu erforschen und zu begründen sowie diese im Dialog mit der domänenspezifischen Berufsforschung und den Experten der Sektoren berufs-/berufsfeldspezifisch auszudifferenzieren.

(2) Domänenspezifische Berufs- und Qualifikationsforschung
Die Modernisierung der Berufe und der beruflichen Ordnungsmittel (integrierte Berufsbildungspläne) im Rahmen eines umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsprogramms setzt ein Forschungsnetzwerk voraus, an dem Wissenschaftler und Institute aller beruflichen Fachrichtungen beteiligt werden. Dieser Forschungsschwerpunkt umfasst die Durchführung von Sektorstudien, Berufs- und Berufsfeldanalysen zur Identifizierung und Begründung von Berufsbildern, Berufsfeldern und der charakteristischen beruflichen Arbeitsaufgaben sowie ihre Systematisierung für die Begründung von offenen und dynamischen Kernberufen.

(3) Expertise- und Kompetenzforschung
Dieser Forschungsschwerpunkt bedarf ebenfalls der domänenspezifischen Ausdifferenzierung. Die Etablierung der berufs- und fachdidaktischen Forschung ist bisher an den Universitäten nur vereinzelnd gelungen. Hier haben wir es mit einem Henne-Ei-Problem zu tun. Die Universitäten investieren i. d .R. nur in Wissenschaftsbereiche, die international wettbewerbsfähig sind. Zugleich sind hohe Standards in Forschung und Lehre nur zu erreichen, wenn entsprechende Ressourcen bereitgestellt werden.

Im Zentrum der entwickelten berufs- und fachdidaktischen Forschung steht die berufliche Conceptual Change Forschung. Gegenstand dieser Forschung ist das in der beruflichen Bildung anzueignende handlungsleitende und handlungserklärende Wissen.

028_Netzwerk_FotosSichtet man die deutsche Berufsbildungslandschaft, dann wird schnell klar, dass die Ressourcen, über die die Berufsbildungsforschung am Bundesinstitut für Berufsbildung, in den universitären und außeruniversitären Studiengängen und Forschungseinrichtungen verfügen, dringend der Vernetzung bedürfen, wenn Synergien und eine neue Qualität der Berufsbildungsforschung erreicht werden soll. Unter der hoch fragmentierten pluralen Steuerung des Berufsbildungssystems leidet nicht nur die berufliche Bildung, sondern ebenso eine fragmentierte Berufsbildungsforschung.

Der zunehmende Bedarf an Fachkräften, der sich verschärfende internationale Qualitätswettbewerb und der demographische Wandel werden das Interesse an Innovationen im Bereich der beruflichen Bildung mit einiger Sicherheit verstärken. Innovationen aber gelingen nur dann, wenn das Zusammenspiel zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis gegeben ist. Dies gilt umso mehr für eine Zukunft, in der die Internationalisierungsprozesse auch im Bereich der beruflichen Bildung voranschreiten werden.

4. Zum weiter Lesen

Arnold, R. (2003): Berufspädagogik ist Erwachsenenpädagogik und umgekehrt. In: ders. (Hrsg.): Berufs- und Erwachsenenpädagogik. Bd. 4 Basiswissen Berufspädagogik. Baltermannsweiler.

Arnold, R, Gonon, Ph. (2006): Einführung in die Berufspädagogik. Opladen & Bloomfield Hillls: B. Budrich.

Baethge, M. (2001b): Beruf – Ende oder Transformation eines erfolgreichen Ausbildungskonzepts? In: T. Kurtz (Hg.): Aspekte des Berufs in der Moderne. Opladen: Leske+Budrich. 39-68.

Baethge, M.; Baethge-Kinsky, V. (1998): Jenseits von Beruf und Beruflichkeit? – Neue Formen von Arbeitsorganisation und Beschäftigung und ihre Bedeutung für eine zentrale Kategorie gesellschaftlicher Integration. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 31. Bd., Nr. 3. 461-472.

Bannwitz, A.; Rauner, F. (Hg.) (1993): Wissenschaft und Beruf. Berufliche Fachrichtungen im Studium von Berufspädagogen des gewerblich-technischen Bereiches. Reihe: Berufliche Bildung, Bd. 17. Bremen: Donat.

Becker, W.; Meifort, B. (2004): Ordnungsbezogene Qualifikationsforschung als Grundlage für die Entwicklung beruflicher Bildungsgänge. In: F. Rauner (Hg.): Qualifikationsforschung und Curriculum. Analysieren und Gestalten beruflicher Arbeit und Bildung. Reihe: Berufsbildung, Arbeit und Innovation, Bd. 25. Bielefeld: Bertelsmann. 45-59.

Blankertz, H.; Claessens, D.; Edding, F. (1966): Gutachten zur Frage der Gründung eines Forschungsinstituts für Berufsbildung. Berlin: Senator für Arbeit und Soziale Angelegenheiten.

Fend, H. (2006): Zum Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungssoziologie am Beispiel der Schultheorie. In: H. Merkens (Hg.): Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Geißler, K. (1994): Von der Meisterschaft zur Qualifikations-Collage. In: S. Liesering; K. Schober; M Tessaring (Hg.): Die Zukunft der dualen Berufsausbildung. Nürnberg. 328 -345.

Grünewald, U. (1979): Qualifikationsforschung und berufliche Bildung. Ergebnisse eines Colloquiums des Bundesinstituts für Berufsbildung zum gegenwärtigen Diskussionsstand in der Qualifikationsforschung. Berlin: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Hegelheimer, A. (1969): Berufsbildungsforschung. Ziele – Methoden – Forschungsprogramm. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung. Berlin: BMAS.

Kern, H./ Sabel, Ch. (1994): Verblasste Tugenden. Zur Krise des Deutschen Produktionsmodells. In: Beckenbach, Niels/ Treeck, Werner van (Hg.). Umbrüche gesellschaftlicher Arbeit. In: Soziale Welt, Sonderband 9. Göttingen. 605-625.

Kurtz, T. (Hg.) (2001): Aspekte des Berufs in der Moderne. Opladen: Leske+Budrich, 203.

Kurtz, T. (2005): Die Berufsform der Gesellschaft. Weilerswist: Veebrücke Wissenschaft

Lempert, W. (2006): Der Beruf – ständisches Relikt oder einheitsstiftende Form moderner, funktional differenzierter Gesellschaften? Besprechung des Buches von Thomas Kurtz (2005): Die Berufsform der Gesellschaft. ZBW. Bd. 102, Heft 2. 301-309.

Lichte, R./ Rauner, F./ Spöttl, G./ Zeymer, H. (1994): Weiterbildung im Kfz-Handwerk. Berlin, Bonn: BIBB.

Lipsmeier, A. (2000): Der Stellenwert des Berufskonzeptes im Wandel der beruflichen Bildung. Oder: Von der Beruflichkeit über die Berufsbildung zur Arbeitsbezogenen Allgemeinbildung. In: C. Metzger u.a. (Hg.): Impulse für die Wirtschaftspädagogik. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Rolf Dubs. Zürich 2000. 111-132.

Meyer, R. (2006): Form und Inhalt: die Herausforderung, beide Seiten der Beruflichkeit angemessen zu thematisieren. In: Thomas Kurtz (2005): Die Berufsform der Gesellschaft. Kommentar. ZBW. Bd. 102. Heft 3. 455-457.

Pahl, J.-P. (2006): Zur Genese berufswissenschaftlicher und berufsdidaktischer Forschung. In: F. Rauner (Hg.): Handbuch Berufsbildungsforschung. Bielefeld. Bertelsmann. 27-35.

Pahl, J.-P.; Rauner, F. (Hg.) (1998): Betrifft: Berufsfeldwissenschaften. Beiträge zur Forschung und Lehre in den gewerblich-technischen Fachrichtungen. Reihe: Berufliche Bildung. Bremen: Donat.

Rauner, F. (2001): Zur Untersuchung vom Arbeitsprozesswissen – Fachkompetenz von Interviewern als Determinante in halbstrukturierten Interviews. In: F. Eicker; W. Petersen; E. Pfeiffer (Hg.): Mensch-Maschine-Interaktion. Arbeiten und Lernen in rechnergestützten Arbeitssystemen in der Industrie, Handwerk und Dienstleistungen. Nomos. 10.

Rauner, F.; Ahrens, D. (2006): Systemtheoretische Irritationen an die Berufsbildung. Kommentar zu Thomas Kurtz: Die Berufsform der Gesellschaft. ZBW. Bd. 102. Heft 3. S. 457-459.

Rauner, F.; Spöttl, G. (2002): Der Kfz-Mechatroniker – Vom Neuling zum Experten. Reihe: Berufsbildung, Arbeit und Innovation, Bd. 12. Bielefeld: Bertelsmann.

Sennett, R. (1998): Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin (Originalausgabe: The Erosion of Charakter. New York)