Prof. Julian Nida-Rümelien

Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Julian Nida-Rümelin, geboren am 28. November 1954, entstammt einer Münchner Künstlerfamilie. Er studierte in den Jahren 1975 bis 1980 Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft in München und Tübingen, 1983 wurde er in Philosophie bei dem Wissenschaftstheoretiker Wolfgang Stegmüller promoviert, war dann wissenschaftlicher Assistent in München und habilitierte sich dort 1989. Nach einer Gastprofessur in den USA übernahm Nida-Rümelin zunächst (1991-1993) einen Lehrstuhl für Ethik in den Bio-Wissenschaften an der Universität Tübingen und dann (1993-2003) einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Göttingen. Zum Sommersemester folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft in München, dessen Direktor er in den Jahren 2004 bis 2007 war. Zum Sommersemester 2009 wechselte er auf einen Lehrstuhl für Philosophie am Seminar für Philosophie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

In den Jahren 1998 bis 2000 war Nida-Rümelin Kulturreferent der Landeshauptstadt München und in den Jahren 2001 und 2002 als Kulturstaatsminister Mitglied der Bundesregierung.

Nida-Rümelin ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Europäischen Akademie der Wissenschaften, er ist Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin (Institut für Philosophie) und Kuratoriumsvorsitzender des Deutschen Studienpreises. Im September 2008 wurder er zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (2009 bis 2011) gewählt.

http://www.philosophie.uni-muenchen.de/