Beiträge aus der Ausgabe
01-14: Menschliches Arbeiten und Lernen.

Editorial

Prof. Dr. Peter Faulstich hat die erste Ausgabe von Denk-doch-Mal in 2014 geplant und die Autoren gewonnen. Als Geschenk für seine nicht ganz leichte Arbeit gibt es ein neues Outfit für das Online-Magazin. Neues Layout, andere Farben und eine andere Schrift, das sind die äußeren Merkmale des Auftritts. Inhaltlich bleiben wir bei unserem Konzept: Ein Thema pro Ausgabe und das alles mit Tiefgang. Prof. Faulstich schreibt in seinem Editorial seine Ideen zu dieser Ausgabe: Menschliches Arbeiten und Lernen! […]

Sabine Pfeiffer: Erfahrungswissen, oder: Von der Bedeutung des sinnlichen Lernens in der „Wissensgesellschaft“

pfeifferGerade der Umgang mit immer mehr Abstraktionsgraden in virtuellen Umwelten braucht etwas, das wir alle kaum mit dem Abstrakten in Verbindung bringen – es geht um Erfahrung. Sinnliche Erfahrung in abstrakten Datenwelten? Ist das nicht eine veraltete Vorstellung in unserer auf kognitives Wissen gepolten Gesellschaft? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Sabine Pfeiffer in ihrem Beitrag nach. […]

Friedhelm Hengsbach: Risse im deutschen Bildungssystem

hengsbachDie international vergleichenden Pisa- und Piaac- Studien zur Leistungsfähigkeit der Bildungsabsolventen erzeugen in der politischen Öffentlichkeit immer wieder neue eruptive Erregungszustände, ohne die strukturellen Risse der deutschen Bildungslandschaft zu benennen und ursachenangemessene und zielgerichtete Reformen anzustoßen. Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach identifiziert in seinem Beitrag drei Risse im deutschen Bildungssystem. […]

Neue Wege und kreative Methoden

Die Aufregung in der veröffentlichten Meinung war gewaltig. Immerhin hat der Papst Franziskus I. in seinem Schreiben zusammenfassen ausgesprochen, was man schon lange wusste. Deshalb ist der Lehrtext eine wichtige Argumentationshilfe für die gesellschaftliche Auseinandersetzung, darüber, was denn „Gutes“ Arbeiten, Lernen und Leben sein könne. Es fehlen allerdings ein angemessener Gesellschaftsbegriff und auch eine konkrete Strategie der Überwindung von Ungerechtigkeit, Erniedrigung und Verachtung. Papst Franziskus I., prangert die durch den Kapitalismus erzeugte soziale Ungleichheit und das dahinter stehende System an, „weil es an der Wurzel ungerecht ist“. In dem 184 Seiten langen Dokument kritisiert der Papst die „Tyrannei des Marktes“ und ruft die Kirche, aber auch die Mächtigen der Welt auf, gegen Armut und Ungleichheit zu kämpfen. „Diese Wirtschaft tötet“, so seine unmissverständliche Einschätzung. Ihm wurde darauf hin „purer Marxismus“ vorgeworfen“. Um so wichtiger ist es, einen Blick auf das Dokument zu werfen.     […]

Peter Faulstich: Bildung ist Voraussetzung einer gerechten Gesellschaft

FaulstichDen Weg von Wilhelm Weitling (1808-1871) zeichnet Prof. Dr. Peter Faulstich in seinem historischen Beitrag nach. Für ihn personifiziert Weitling den Moment, in dem die entstehende Arbeiterbewegung zugleich die Bildungsfrage artikuliert. Er ist Agitator und Organisator beginnender Emanzipationsbestrebungen ebenso wie proletarischer Bildungsarbeit. Die Bildungsfrage steht am Anfang der Arbeiterbewegung. […]

Axel Bolder: Work Life Balance

bolderArbeitspolitisch gesehen ergeben sich neue alte Arbeitsaufträge: Arbeitszeit-, genauer: Arbeitszeitgestaltungspolitik, seit Mitte der 1980er Jahre im Dornröschenschlaf, steht längst wieder auf der Agenda – und dies gewiss nicht nur bezogen auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das sind einige der Überlegungen die Dr. Axel Bolder in seinem Beitrag vorlegt. […]